Die Realität, die unser Leben prägt, ist zweifellos ein großer Wissensspeicher. In diesem Sinne ermöglicht die vorliegende Arbeit dem Leser, unsere Fähigkeit zu beobachten, Bilder anhand der Lektüre und Interpretation verschiedener Textgattungen - literarischer und wissenschaftlicher - zu erzeugen und/oder hervorzurufen. Für die Analyse des Menschen, der in der Welt präsent ist und an ihrem historischen Entstehungsprozess mitwirkt, der sich im geografischen Wissen widerspiegelt, nehmen wir den Sertanejo aus dem literarischen Werk ""Os Sertões"" von Euclides da Cunha als Referenz und erkennen in den didaktischen Texten, die das Fernunterrichtsprogramm Telecurso 2000 (Sekundarstufe, Fach Geografie) einen Sertanejo, der das Mosaik aus Bildern, Informationen und Wissen, das wir beim ersten betrachteten Menschentyp identifiziert haben, ergänzt und gleichzeitig ""vervollständigt"". Auf der Suche nach einem Verständnis des geografischen Wissens ausgehend von der Subjektivität finden wir Bilder, die aus einem Prozess stammen, der formale und informelle Bildung abwechselt, Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigt, jedoch die Präsenz unterschiedlicher Weltanschauungen sicherstellt und die Dynamik unseres Lebens zum Ausdruck bringt.