Don DeLillo ist eine der prominentesten Figuren der zeitgenössischen amerikanischen Belletristik. Dieses Buch befasst sich mit der Schnittstelle zwischen Postmoderne und Neo-Orientalismus in seinen Romanen. Die Autoren untersuchen die Bedeutung des orientalistischen Diskurses, des Systems der Darstellungen über den Orient, das in DeLillos Romanen, insbesondere in ""The Names"", ""Mao II"", ""Cosmopolis"" und ""Falling Man"", eine wichtige Rolle spielt. Sie argumentieren, dass dieser Diskurs mit Diskursen über Terrorismus und Fundamentalismus verschmilzt. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die These, dass trotz der postmodernen Behauptungen über die Gültigkeit aller Erzählungen DeLillos postmoderne Belletristik alternative ""unwillkommene"" Erzählungen weitgehend ausschließt, indem sie die historischen Zufälligkeiten, die mit Phänomenen wie dem Terrorismus verbunden sind, außer Acht lässt.