Die vorliegende Studie versucht, Jeanette Wintersons Written on the Body, The Passion, Sexing the Cherry, Art and Lies, Oranges Are Not the Only Fruit und Gut Symmetries anhand von Catherine Malabous Begriffen der Plastizität, der destruktiven Plastizität, der Trans-Subjektivierung und der Alterität ohne Transzendenz akribisch zu analysieren. In dieser Hinsicht wird die Dominanz und Präsenz Malabou'scher Begriffe in den ausgewählten Romanen aufgezeigt. Die emanzipatorische Rolle der Plastizität wird in den Romanen untersucht, wobei in jedem einzelnen eine neuartige Facette der Plastizität hervorgehoben wird. In diesem Zusammenhang widmet sich der Hauptteil der vorliegenden Untersuchung der Frage, wie der Text oder die Charaktere einen Übergang durchlaufen, um eine veränderliche Selbstverwirklichung zu erlangen. Das Bestreben der Charaktere, ihre destruktive Plastizität oder ihr Trauma in einen befreienden Seinszustand zu transformieren, wird betont, und das Andere oder die Alterität ohne Transzendenz als allgegenwärtiges Element der Plastizität wird hervorgehoben. Subjektivität und der Prozess der Subjektivierung als ein stets formbares Verfahren werden in den ausgewählten Romanen aufgezeigt.