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Kulturförderung als Prestigepolitik

Ines Heisig

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Hardback

Forthcoming
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German
De Gruyter
24 April 2026
""Lederkönig"", ""Herzog von Worms"" oder ""Moderne Medici"", so wurden die nobilitierten Freiherren von Heyl zu Herrnsheim von Zeitgenossen genannt. Es handelte sich teils um Spott, war aber auch Ausdruck von Bewunderung für die Unternehmerfamilie, die mit ihrer Lederfabrik steinreich geworden war. Die Untersuchung des Aufstiegsmodells der Heyls belegt, wie attraktiv adlige Lebensmuster und aristokratisches Prestige für finanzkräftige Großbürger im Deutschen Kaiserreich waren. Auf der Quellenbasis des Familienarchivs wird die Strategie aufgezeigt, sich durch eine ehrgeizige Netzwerk-, Wohlfahrts- und Kunstpolitik Traditionen anzueignen, die Adlige im Lauf von Jahrhunderten erworben hatten. Dazu gehörte der Kauf eines Schlosses, die Errichtung einer Grabkapelle, die Stiftung eines Fideikommiss sowie die Erfindung eines eigenen Wappens. Der adlig-bürgerlichen Elitenpraxis folgend förderten die Heyls zudem Kulturinstitutionen und etablierten sich als Kunstsammler und Mäzene. Erfolgreich stiegen sie so an die gesellschaftliche Spitze des Kaiserreichs auf, gekrönt durch die Verleihung des hessischen Freiherrentitels.
By:  
Imprint:   De Gruyter
Country of Publication:   Germany
Volume:   24
Dimensions:   Height: 244mm,  Width: 170mm,  Spine: 29mm
Weight:   1.016kg
ISBN:   9783110683288
ISBN 10:   3110683288
Series:   Elitenwandel in Der Moderne / Elites and Modernity
Pages:   515
Publication Date:  
Audience:   General/trade ,  ELT Advanced
Format:   Hardback
Publisher's Status:   Forthcoming

Ines Heisig, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Germany.

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