Metin Erd schloss sein Studium im Jahr 2003 an der Technischen Universität Berlin mit den Abschlüssen Dipl.-Ing. (Elektrotechnik mit den Schwerpunkten Mess- und Automatisierungstechnik- Regelungstechnik), Dipl.-Inf. (Informatik mit den Schwerpunkten Prozessdatenverarbeitung und Robotik) und Dipl.-Ing. (Technische Informatik mit den Schwerpunkten Datenbanken und Softwaretechnik) ab. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Projekten. Einige der Projekte, an denen er mitgewirkt hat, waren die Entwicklung eines Impakt-Detektors (Meteoroid and Space Debris Detector (MDD)), der als Teil des Radioteleskops „Spektr-R“ ins All geschickt wurde, bei dem Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut in Freiburg, sowie die Entwicklung und Qualifizierung von Komponenten der Funktionsbausteine energieautark arbeitender Funksensorknoten für das Lagebewertungssystem der Infrastrukturen im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung, bei dem das Institut für Mikrosystemtechnik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg beteiligt war. Er lehrt derzeit die Fächer Elektrotechnik und Informatik. Vor Kurzem beendete er seine Dissertation über die Einsatzmöglichkeiten energieautarker Funksensorknoten zur Lageüberwachung im Umfeld von Infrastrukturen im Katastrophenfall am Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) der Universität Karlsruhe (KIT). Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen in der Entwicklung energieeffizienter Topologien und Algorithmen für die Anwendung energieautarker Funksensorknoten im Katastrophenfall sowie der dafür erforderlichen elektromagnetischen und thermoelektrischen Energiegewinnung. Darüber hinaus interessiert er sich für KI-Anwendungen in Katastrophenfällen und die Systemmodellierung thermoelektrischen Energy Harvesting.