Der Leiter des Musée des Beaux Arts in Lyon, Léon Rosenthal, unterrichtete an dem berühmten Lycée Louis le Grand Kunstgeschichte. Nach seiner Arbeit Sandro Botticelli und seine Reputation in der gegenwärtigen Zeit schrieb Ernst Gombrich ihm die wichtige Erkenntnis zu, dass Botticellis Beliebtheit vor allem darauf zurückzuführen sei, dass in seine Figuren so viele unterschiedliche Attribute hineingelesen werden können. Rosenthal schrieb zahlreiche, heute als unverzichtbar geltende Bücher wie Géricault oder Romantische Malerei: Essays über die Entwicklung der Französischen Malerei von 1815 bis 1830.