Die tiefgreifenden Veränderungen, die die internationale Bildungslandschaft derzeit unter dem Einfluss der Globalisierung und des Aufschwungs der digitalen Technologien durchläuft, veranlassen die Bildungssysteme, ihre pädagogischen Praktiken zu überdenken, um sich voll und ganz in die Informations- und Wissensgesellschaft einzugliedern. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz einer sehr positiven Wahrnehmung des pädagogischen Nutzens der Informations- und Kommunikationstechnologien durch die Lehrkräfte ihre tatsächliche Integration in die Unterrichtspraxis begrenzt bleibt und sich häufig auf den punktuellen Einsatz des Beamers beschränkt. Diese Situation lässt sich durch mehrere wesentliche Einschränkungen erklären, insbesondere durch die unzureichende Fachausbildung der Lehrkräfte, den Mangel an angemessener Infrastruktur und Ausrüstung, das Fehlen von digitalen pädagogischen Ressourcen, die auf SVT zugeschnitten sind, die Überlastung der Lehrpläne sowie das Defizit an technischer Begleitung und Wartung.
Daher muss jede Strategie, die auf die Verbreitung von pädagogischen Praktiken unter Einbeziehung von ITCE in SVT abzielt, unbedingt diese Hindernisse berücksichtigen, um eine wirksame, nachhaltige und kontextbezogene Integration der digitalen Technologien in den Unterricht zu gewährleisten.