Die Kontrastverstärkung ist ein wichtiger Faktor in der Bildvorverarbeitung. Eine der allgemein anerkannten Methoden zur Kontrastverstärkung ist das Histogramm-Matching. Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Schemas zur Intensitätsmanipulation unter Verwendung von Histogramm-Matching, um das Histogramm eines Bildes an das Histogramm eines anderen Zielbildes anzupassen. Zu den für die Entwicklung des Schemas verwendeten Werkzeugen gehören zweidimensionale Graustufenbilder und die MATLAB-Simulationsumgebung.
Das Histogramm-Matching ist eine einfache und effektive Bildverbesserungstechnik. Es neigt dazu, die Helligkeit eines Bildes entsprechend dem angegebenen Histogramm um etwa 80 % zu verändern. Die Histogrammausgleichung hingegen neigt dazu, die mittlere Helligkeit des Bildes um etwa 50 % auf den mittleren Wert des zulässigen Bereichs zu verändern und ist daher für einige Anwendungen nicht sehr geeignet. Um die Helligkeit zu erhalten und den Kontrast von Bildern zu verbessern, wurden zahlreiche Methoden eingeführt, von denen jedoch viele unerwünschte Artefakte wie Intensitätssättigung, Überverbesserung und Rauschverstärkung aufweisen. In der vorliegenden Forschung werden verfügbare Bildqualitätsmessungen wie auf dem Structural Similarity Index (SSIM) basierende Methoden untersucht.